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                    Norwegen auf der Hurtigrute

1. Tag, Anreise mit der Bergenbahn von Oslo nach Bergen


Nahezu 7 Stunden braucht der Zug der Norwegischen Staatsbahn um von Oslo nach Bergen zu fahren. Der Zug schlängelt sich auf 1200 m Höhe und die Ausblicke auf die  imposante, sich  immer wieder ändernde, tief verschneite Bergwelt ist wirklich eine Augenweide.
  

      
       


In Bergen haben wir noch Zeit für einen kleinen Stadtspaziergang. Malerisch liegt diese Stadt an der inneren Bucht des Byfjordes und ist umgeben von sieben Fjellhöhen. Wir schlendern entlang den bunten Holzhäusern der Altstadt „Tyske Bryggen“.

 
       
      


2. Tag, Floro – Molde


Wir sind überwältigt von den ersten Eindrücken. Das Wetter ist traumhaft bei fast wolkenlosem Himmel. Die Bergkuppen sind schneebedeckt und reflektieren in der Ferne strahlend schön.


      

Mittags legt das Schiff in Alesund an. Wir gehen an Land und bewundern die Jugendstilfassaden dieser Stadt, die während einer Feuerbrunst im Jahr 1904 fast vollkommen zerstört wurde und danach im reinen Jugendstil wieder aufgebaut wurde.  


        

Abends schließen wir uns noch einem Spaziergang in Kristiansund an. Diese Stadt ist berühmt für den Klippfisch.


3. Tag, Kristiansund – Rorvik


Heute Morgen besuchen wir während unserer Stadtrundfahrt in Trondheim den Nidaros Dom. Diese gotische Kirche ist die größte Kathedrale  Norwegens, in der bis heute die Könige gekrönt werden, und beeindruckt auch wegen ihrer großen, in Deutschland hergestellten Orgel mit über 9000 Pfeifen.


        

Die drittgrößte Stadt des Landes ist die am meisten expandierende, hat sich aber dennoch ihren Charme durch die vielen bunten Holzhäuser im Zentrum bewahrt.


Nachmittags fährt unser Schiff durch den Stokksund. Bei diesem Zick-Zack-Kurs muss der Kapitän sogar einmal  Signal geben, damit der Gegenverkehr weiß, dass wir um die Kurve kommen.


      


4. Tag, Bronnoysund – Svolvaer
 


Heute morgen hat die M/S Vesteralen um ca. 7 Uhr den Polarkreis überquert. Obgleich wir immer noch im Sonnenschein fahren, merken wir doch, dass die Luft merklich kühler wird.


Auf dem Weg nach Bodo erhalten wir unvergessliche Eindrücke: Vorbei geht es an einer wie mit Puderzucker bestäubten Schärenlandschaft, und im Hintergrund sehen wir schneebedeckte Bergketten.


      

Um 15.00 Uhr verlässt unser Schiff die Bezirksstadt Bodo, um Kurs auf die Lofoten zu nehmen. Unsere vierte offene Meeresstrecke bringt uns Kurs Nord-Nordost auf den Vestfjord hinaus, der sich wie ein Keil zwischen Festland und der Inselgruppe der Lofoten schiebt.  


      

Nachdem wir spätabends die Lofoten verlassen haben, bietet sich uns auf Deck ein Naturschauspiel der Extraklasse: Wir sehen das Nordlicht….

Es ist so faszinierend zu sehen wie sich der Himmel über uns in grünlichen Tönen ständig verändert. Manchmal entstehen Gebilde, die sich plötzlich bewegen, ändern und sich mit rasender Geschwindigkeit über uns hinwegbewegen.


        


5. Tag, Stokmarknes – Skjervöy


Als wir nach dem Aufstehen die Vorhänge unserer Kabine zurückziehen, staunen wir weiter über das schöne Wetter: die Sonne scheint bei wolkenlosem Himmel. Als wir hinausgehen, fühlen wir allerdings auch, dass es bei minus 10
 Grad sehr kalt ist, und der Wind läßt uns die Temperatur noch kälter empfinden.

        

Bevor die Stadt Tromsö sichtbar wird, müssen wir noch den Gezeitenstrom Rystraumen passieren. Wir merken, dass das Schiff immer schneller wird und auch stärker schwankt als sonst.


Bei einer Stadtrundfahrt durch Tromsö erfahren wir viel Interessantes über die nördlichste Provinzhauptstadt der Welt: mehr als 10000 Studenten aus über 60 Nationen studieren hier, die nördlichste Brauerei, gegründet vom Nürnberger Ludwig Mack, und die nördlichste katholische Kirche sind hier beheimatet.


        

Bevor wir die sehr schöne Eismeer Kathedrale besichtigen, überqueren wir noch die höchste Brücke der Stadt, die die Insel mit dem Festland verbindet


6. Tag, Öksfjord – Berlevag


Zweifellos ein Höhepunkt des heutigen Tages und auch der bisherigen Reise ist der Ausflug zum Nordkap. Die „Vesteralen“ hat in Honningsvag festgemacht, und der Ausflug mit dem Bus beginnt mittags.
 

Bereits die Anfahrt auf das Hochplateau ist eine Augenweide. Sanfte Schneehügel, die sich oft nicht von den Wolken unterscheiden lassen, bestimmen die Landschaft. Die Sonne verleiht der Szenerie ein stimmungsvolles, weiches Licht. Unsere Reiseleiterin meint, dass das Sonnenlicht  im Winter viel schöner ist als im Sommer, denn dann sei es fast langweilig.


         
      


Der Bus braucht für die 34 km lange Strecke zum nördlichsten Punkt auf dem europäischen Festland fast 40 Minuten.


In der Nordkaphalle angekommen haben wir genügend Zeit uns umzusehen. Manche geben hier ihre Postkarten ab, um einen Stempel des „Nordkaps“ zu bekommen. Ein Film im Panoramakino vermittelt auf eindrucksvolle Art vom Leben der Samen in diesem Gebiet.


Als wir wieder nach außen treten, um zur Nordkapskulptur, -dem Globus-, zu gehen, sind wir überwältigt, denn das Wetter zeigt sich jetzt von allen Seiten: eine dunkle Schneefront überzieht das Meer, die Wolkendecke reißt auf und blauer Himmel wird sichtbar. Die Sonne, die ab und zu durchkommt, schafft eine bizarre Atmosphäre. Eine Szenerie, die sich schwer in Worte fassen läßt.


        
        


7. Tag, Batsfjord – Kirkenes


Das letzte Teilstück unserer Reise führt uns durch die Barents-See, die in dieser Nacht recht bewegt ist. Am Morgen fährt die MS Vesteralen  durch Nebelbänke den Kirkenes-Fjord entlang und die Szenerie wirkt fast ein wenig gespenstisch.

Da der Golfstrom hier seinen Einfluss verliert, sehen wir zum ersten Mal Eisschollen an Norwegens Küste.


      
      

Nach dem Anlanden in Kirkenes merken wir schnell, wie sich Minus 20 Grad anfühlen. Aber die Kälte ist schnell vergessen, da wir erneut durch ein „Winterwunderland“ zum Schneehotel fahren.


Dort startet unsere Tour mit den Huskys. Wir fahren mit mehreren Schlitten in Kolonne auf einem zugefrorenen See und es ist ein schönes Erlebnis die Landschaft vorbeiziehen zu sehen.


        
        
 


Mein persönliches Fazit:

Sie gilt als die schönste Seereise der Welt, eine Fahrt auf dem Schiff der Hurtigruten. Die Hurtigrute war für mich eine faszinierende Mischung aus erholsamer Seereise und einzigartigem Weg Norwegen mit all seinen landestypischen Phänomenen kennen und lieben zu lernen.

 


      

Die Hauptattraktion der Reise ist das Erlebnis der  wunderschönen Natur Norwegens. Pausenlos wechseln sich schroffe Felswände mit sanften Hügeln ab, massive Bergketten folgen tiefen Tälern, malerischen Inseln oder den lieblichen Schären. Jetzt im Winter waren die Lichtverhältnisse besonders schön: mal zeichneten sich die Umrisse der Berge scharf ab, mal tauchten die die zögerlichen Sonnenstrahlen der Februarsonne die Hügel in ein zartes Rosé.

Der Schnee knirscht laut, als trete man auf Kekse, die Luft ist klar, kalt und erfrischend wie ein Schluck gekühltes Wasser.


      

Eine Fahrt auf der Hurtigrute darf nicht mit einer Kreuzfahrt verglichen werden. Die Atmosphäre an Bord ist vollkommen leger und ungezwungen. Wer Entertainment sucht, ist hier falsch. Die Unterhaltung ist die vorbeiziehende Natur.

      
 

Als Naturliebhaber hat mich die Woche auf der Hurtigrute total begeistert und ich werde bestimmt wieder einmal auf einem Schiff der Hurtigrute fahren wollen, vielleicht im Frühling oder Sommer oder noch einmal im Winter……..


                     

       
       Dieter Schober
       d.schober@reisebuero-in-stein.de