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                     Namibia – ein beeindruckendes Wüstenland


             



Auf unserer Rundreise durch dieses große, fast menschenleere Land genießen wir die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Bewohner und erleben faszinierende Naturschönheiten und eine grandiose Tierwelt.

Die Namib Wüste mit ihren roten, meterhohen Dünenmeer erstreckt sich an der Küste über die gesamte Länge des Landes. 


                       

 

Fish River Canyon mit seinen bis zu 500 m tiefen Schluchten ist der zweitgrößte Canyon der Welt.

Die karge, unwirkliche Vulkanlandschaft des Damaralandes.

 

Der weite, weiße ausgetrocknete See der Etosha Pfanne. Bereits 1907 wurde hier ein großes Schutzgebiet mit seiner einzigartigen Tierwelt, der berühmte Etosha Nationalpark, um die Pfanne herum eingerichtet. 


                     

Deutsch, deutscher, Swakopmund. Diese Überschrift aus dem Reiseführer wird uns in dieser Küstenstadt bewusst und wir staunen darüber, wie deutsche Kolonialgeschichte auch heute noch lebendig ist.

   

   

  1. Tag, Windhoek

   

Nach der Ankunft am Internationalen Flughafen und der Übernahme des Mietwagens können wir uns  auf der kurzen Strecke in die Stadt schon einmal an den Linksverkehr gewöhnen.


Am Nachmittag fahren wir in die Innenstadt und sehen uns diese mit Kolonialbauten geprägte Stadt bei einem kurzen Spaziergang an.

   
Übernachtung im „The Elegant B & B“, Windhoek 

               

2.    Tag, von Windhoek zur Kalahari Wüste

Heute geht die Fahrt über die Auasberge in südlicher Richtung in die Kalahari Wüste. Diese Trockensavanne  erstreckt sich über 5 afrikanische Länder und bildet somit die weitläufigste Wüste der Welt. Hier sehen wir das erste Mal die großen Nestbauten der Webervögel in den Kameldorn- und Akazienbäumen.

 


         


Übernachtung in der „Intu Afrika Zebra Lodge“
 

             


3. und 4. Tag, von der Kalahari Wüste zum Fish River Canyon

  
Nach dem Frühstück unternehmen wir noch eine aufschlussreiche Buschwanderung mit Angehörigen des San Stammes, bei der wir viel über Jagdmethoden und Lebensgewohnheiten dieser ethnischen Gruppe lernen.


        

Weiter geht es Richtung Süden und wir verlassen bei Keetmanshoop die Teerstraße, um uns den Köcherbaumwald und Giants Playground anzusehen.
 

       

Übernachtung in der Canon Lodge

   


         

Der gigantische Canyon des Fish River ist bis zu 27 km breit und bis zu 549 m tief. Wir wandern in der Morgensonne  am Rand entlang und sind begeistert von den Ausblicken in die stufenförmigen Hänge, die nach und nach von der Sonne ausgeleuchtet werden. 

      


4.    und 6. Tag, vom Fish River Canyon nach Aus


Heute geht die Fahrt zur Namib Wüste in westliche Richtung. Ganz besonders schön finden wir die Sukkulenten Karoo, eine der artenreichsten Wüsten der Welt. Fällt genügend Winterregen verwandelt sich die Landschaft in einen vielfarbigen Blütenteppich.

         
 

Übernachtung im Desert Horse Inn, Klein-Aus Vista


                  

Auf dem Weg nach Lüderitz passieren wir Kolmanskoop, eine Geisterstadt, bei der im Jahre 1908 die ersten Diamanten gefunden wurden. Viele deutsche Bürger haben hier ihr Glück versucht. Wir besichtigen die nach dem Diamantenrausch verlassenen Gebäude und sind beeindruckt zu sehen, wie gnadenlos sich die Wüste im Laufe der Zeit sich die Stadt wieder holt.


              

                 

In Lüderitz genießen wir unser Mittagessen an der Waterfront.


       

Auf der Rückfahrt stoppen wir in Garub, um uns die Wilden Pferde anzuschauen.


                           

 



7. und 8. Tag, von Aus in die Namib Wüste zum Sossusvlei

Die heutige Fahrt nach Norden in die Namib Wüste vermittelt uns wieder wunderbare Eindrücke dieses faszinierenden Landes. Die endlos weiten Grasflächen, mit ihren von der Sonne ins weiche Licht getauchte Spitzen wiegen sich majestätisch im Wind und kontrastieren schön mit den in der Ferne emporragenden Bergketten.  

 

         

       
                   

Übernachtung im Le Mirage Desert Lodge & Spa

  
       

                                


Heute stehen wir noch vor Sonnenaufgang auf, um nach Sesriem zu fahren, wo sich das Tor zum sagenhaften Sossusvlei befindet.


         

           

Diese Dünenlandschaft mit ihrer grandiosen Tier- und Pflanzenwelt, - die hauptsächlich durch den morgendlichen Tau überleben kann -, wird durch die aufgehende Sonne in eine Farbenpracht und in ein Schattenspiel der ganz besonderen Art verzaubert.


       

Das frühe Aufstehen in der morgendlichen Kälte haben wir bald vergessen denn dieser Ausflug lohnt sich allemal und bleibt uns sicherlich noch lange in bester Erinnerung.


       
                      
Spontan entscheiden wir uns nachmittags die Schönheit der Wüste auch von oben zu bestaunen; wir buchen einen einstündigen Rundflug mit einer Cessna und sind begeistert von den Perspektiven aus der Luft.


         
                  

9. und 10. Tag von Sossusvlei  nach Swakopmund

Nach einem herrlichen Sonnenaufgang und einem gemütlichen Frühstück geht unsere Fahrt weiter in Richtung Norden.

Zunächst führt uns der Weg bei dieser heutigen Etappe zunächst in die Tiefe, hinab in die Canyons, die der Kuiseb und der Gaub Fluß hier in die Felsen geschnitten hat. Dann schlängelt sich die Straße wieder nach oben und wir fahren  in gewohnter Art wieder über ein Hochplateau.

Die Straßen sind generell in sehr gutem Zustand, so widmen wir unsere Aufmerksamkeit wieder der wahrhaft gigantischen Landschaft bis wir kurz vor der Küste den Vogelfederberg entdecken, eine spektakuläre Graniterhebung, die uns zu einem kurzen Spaziergang einlädt. 

       


Am späten Nachmittag schnuppern wir die Meeresbrise des tosenden Atlantiks in der Walvis Bay.


          

Von hier ist es nicht mehr weit nach Swakopmund, das wir am frühen Abend erreichen.

Übernachtung im  „The Stiltz“, Swakopmund.

 

 

         

Swakopmund ist Namibias beliebtester Ferienort, dessen Erscheinungsbild an eine deutsche Kleinstadt erinnert. Wir sind verblüfft wie allgegenwärtig  deutsche Kultur und Sprache noch zu finden ist. Selbst im Cafe finden sich in der Kuchentheke eine große Auswahl an „Schwarzwälder Kirsch“, „Windbeutel“ oder „gedeckten Apfelkuchen“ und auf der Terrasse genießt man denselben natürlich bei einem Kännchen Kaffee.

   


            

            


11. und 12 Tag, von Swakopmund zum Damaraland

 
Morgens fahren wir in nördlicher Richtung am Atlantischen Ozean entlang, bis wir am Cape Cross einen Abstecher zu der Robbenkolonie machen. Es dauert ein wenig, bis wir uns an den Geruch der 60.000 Tiere gewöhnt haben.


      

Wir fahren über weite Wüstenflächen, an dem Brandberg vorbei, der mit einer Höhe von 2.579 Metern, der höchste Berg Namibias ist.  Weite Granitflächen und karg bewachsene Schotterebenen verschönern unsere Fahrt. Das Damaraland präsentiert sich als eine Region voll Schroffheit und Härte.


            


                           


Am Straßenrand winken uns die Damara freundlich zu und versuchen uns ihr selbstgefertigtes Kunstgewerbe anzubieten. Wir sehen viele Wellblechhütten, Autowracks und magere Rinder und es wird uns bewußt, dass dies hier ein armes Gebiet ist.


        

Übernachtung im Doro Nawas Camp

       


Auf unserer heutigen Tour schauen wir uns zuerst  die Felszeichnungen in Twyfelfontein („zweifelhafte Quelle“) an . Auf einem geführten Rundgang kann man die Bilder besichtigen, die von den Einheimischen in den Stein geritzt oder gemalt wurden. Die ältesten dieser Abbildungen schätzt man auf 10000 Jahre.


       

Danach steht der Petrified Forest  („versteinerte Wald“) und die Organ Pipes („Orgelpfeifen“) auf dem Besichtigungsprogramm.


      

 

13. 14. und 15. Tag vom Damaraland zum Etosha National Park

 

Die Etoshapfanne ist Ziel unserer nächsten drei Tage. Die ersten zwei Tage wohnen wir an der westlichen Seite des Parks, danach durchqueren wir den Park, um dann die dritte Nacht an der Ostseite zu verbringen.

 


        

      

       

      

      

      
 
      



2 Übernachtungen in der Etosha Mountain Lodge, ca. 23 km südlich vom Anderson Gate (Westtor)


         
       
1 Übernachtung in der Mushara Lodge, ca. 8 km östlich vom Namutori Gate. (Osttor)


        

Der berühmte Naturschutzpark ist bekannt für seine große Anzahl an verschiedenen Tier- und Vogelarten.


       
       
       
      
      
      
             

 


Faszinierend fanden wir auch die riesige Salzpfanne in der Mitte des Parks.

Sie hat dem Park seinen Namen gegeben („großer, weißer Platz“). Mit rund 6000 Quadratkilometern hat diese Pfanne mehr als die zehnfache Größe des Bodensees und die Salze aus dem verdunstenden Grundwasser bilden an der Oberfläche eine weiße Kruste.

 


       

Auch wir fahren ein Stück hinaus, ins weiße Nichts. Die Luft flimmert, den Augen ist nicht mehr zu trauen. Entfernungen und Grenzen verschieben sich.


16. und 17. Tag, vom Etosha National Park nach Otjiwarongo

 
Gut gestärkt fahren wir nach dem Frühstück nach Süden.

Auf dem Weg zu unserer nächsten Lodge halten wir als erstes am Otjikoto See, einem von lediglich zwei natürlichen Seen Namibias.

  


                        



Unser nächster Stopp ist in Tsumeb, einer schönen Stadt, die sich vor allem durch ihre von Jaquaranda Bäumen gesäumten Straßen auszeichnet.


       

Unterkunft im Okonjima Main Camp.

 
         

Diese Lodge auf dem privaten Naturreservat der Familie Hanssen ist gleichzeitig auch Sitz der AfriCat Stiftung.  


       

Es werden sehr viele Aktivitäten angeboten, wie z. B. geführte Buschwanderungen,Wildbeobachtungsfahrten sowie Nachtbeobachtungen.


       

Unsere Wanderung auf den Waterberg erfordert doch eine gewisse Kondition und Trittsicherheit. Aber oben angekommen auf dem Plateau werden wir mit einem wunderschönen Ausblick über die Weite des Landes belohnt.


       


18. Tag, von Otjiwarongo nach Goche Ganas (bei Windhoek)


Da unsere heutige, letzte Etappe nicht so weit ist, entschließen wir uns noch auf einen kurzen Stopp in Windhoek. Wir machen einen Stadtbummel und entdecken noch das ein oder andere Souvenir für die „Daheimgebliebenen“.

 
Übernachtung in der Goche Ganas Lodge

Diese wunderschöne Anlage mit ihren 16 Chalets liegt auf einem Plateau mit atemberaubend schöner Ausicht auf die spektakuläre Landschaft.

 


          

Wir sind froh noch extra zwei Verlängerungsnächte gebucht zu haben, so haben wir zum Ende unserer Rundreise noch die Möglichkeit die vielen Eindrücke gut zu verarbeiten.

So gönnen wir uns verschiedene Massagen und genießen die Zeit am Pool.

Da wir immer noch nicht genug vom namibischen Nachthimmel haben, buchen wir noch kurzfristig für einen Abend eine „Star Gazing“ Stunde bei einem profunden Astronomen. Jetzt endlich wissen wir auch wo das „Kreuz des Südens“ ist.

   


19. Tag, von Goche Ganas zum Flughafen

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Flughafen. Nach der Rückgabe des Mietwagens und dem Einchecken des Gepäcks sind wir alle der Meinung, dass wir einen unvergesslich schönen Urlaub in Namibia erlebt haben.
 

      
       Dieter Schober

       d.schober(at)reisebuero-in-stein.de



Mein persönliches Fazit:

Wie bereits im Bericht dargestellt, beeindruckte mich das Land durch seine Vielfalt an Naturschönheiten sowie der artenreichen Tierwelt. Man bereist ein afrikanisches Land, in dem man sich fast alleine zu bewegen scheint. Oftmals begegnet man stundenlang niemanden auf der Straße und auch das Auge muß sich erst an die Weite gewöhnen.

 

Namibia ist für den Reisenden ein sicheres Land. Die Straßen sind generell in gutem Zustand, das trifft auch für die Schotterstraßen zu.


Die im Bericht genannten Lodges sind alle in ihrer Art sehr individuell und speziell. Wir übernachteten u.a.  in Stelzenbungalow und auch in feststehenden Zeltunterkünften. Allesamt sind sie erstklassig in puncto Ausstattung und Service. Fast immer hatten Sie eine spektakuläre Lage und boten bei den abendlichen Wildbeobachtungsfahrten einen perfekten Service. Der Sundowner schmeckte immer !!!!


Wer es liebt individuell mit Mietwagen oder als geführte Busrundreise in ein afrikanisches  Land mit deutscher Kolonialgeschichte einzutauchen sollte unbedingt nach Namibia reisen.

Lassen Sie sich von der wunderbaren  Vielfalt dieses Landes verzaubern und greifen Sie nach den funkelnden Sternen, die sich in atemberaubender Schönheit am nächtlichen Himmel zeigen!